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Schulbedarf: Im Notfall hilft der Staat

Die Bundesregierung unterstützt bedürftige Eltern mit einem so genannten Schulbedarfspaket und erläutert, welche Familien Anspruch auf diese finanzielle Entlastung haben.

Bild Vater und Sohn bei Schularbeiten

(verpd)
In mehreren Bundesländern sind die Sommerferien zu Ende gegangen und das neue Schuljahr hat angefangen. In den nächsten Wochen werden dann die anderen Bundesländer folgen. Rund 1,3 Millionen bedürftige Schülerinnen und Schüler erhalten ein Schulbedarfspaket in Höhe von 100 Euro, erklärt das Bundesarbeits-Ministerium.

Mehr Chancengleichheit
Die Unterstützung erhalten diejenigen Schülerinnen und Schüler aus Familien, die die Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Sozialgeld beziehungsweise Sozialhilfe erhalten. Anspruch auf das Schulbedarfspaket haben auch Kinder, deren Familien Anspruch auf den Kinderzuschlag haben, wird weiter mitgeteilt. Die Leistung wird bis zum Abitur und auch für den Unterricht in Berufsschulen gezahlt.

„Die 100 Euro entlasten die Familien bei der jährlichen Anschaffung der schulischen Grundausstattung und sorgen für mehr Chancengleichheit. Der Schulerfolg der Kinder darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, so Bundesarbeits-Minister Olaf Scholz.

Umfangreiche Informationen im Internet
Zahlreiche Fragen, wie z.B. wer das Schulbedarfspaket erhält, wo man es beantragen kann und wie es ausbezahlt wird, beantworten die Internetseiten des Bundesarbeits-Ministeriums.

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